Jürgen Karad
Informationsmanagement

Wissensmanagement

Thema F: Wissensverteilung 1)

Checkliste zu Wissensverteilung
  Fragen Bemerkungen
F Wie gut funktionieren die Infrastrukturen in Ihrem Unternehmen vor allem auf technischer und auf zwischenmenschlicher Basis?  
F Kennen die Mitarbeiter/innen die Arbeit Ihrer Kollegen/Kolleginnen (Aufgaben, Probleme)?  
F Gibt es Situationen in denen Sie Informationen oder Wissen über die Aufgabe, die sie in dem Moment zu erledigen haben, nicht haben? Warum haben Sie dann diese Informationen oder dieses Wissen nicht? Wissen Sie wen Sie in solchen Fällen um Rat fragen können?  
F Wer entscheidet auf welcher Grundlage, welches Wissen für die Organisation relevant ist?
Ist das Arbeitsklima unter den einzelnen Mitarbeiterteams offen?
 
F Welche Instanzen regulieren die Wissensverteilung? Wo sind diese notwendig, wo werden sie regelmäßig zum Engpassfaktor?  
F Wer entscheidet auf welcher Grundlage, welches Wissen für die Organisation relevant ist?
Ist das Arbeitsklima unter den einzelnen Mitarbeiterteams offen?
 
F Verteilen die Mitarbeiter bereitwillig ihr Wissen, oder gibt es Hemmnisse und Barrieren?
Welche Anreizsysteme kommen in Frage?
 
F Haben die verschiedenen Teams Vertrauen zueinander?  
F Helfen sich die Mitarbeiter/innen im eigenen Team? Helfen die Mitarbeiter/innen Kollegen und Kolleginnen anderer Teams?  
F Lassen die Mitarbeiter/innen eines Teams die Bewertung ihrer Arbeit durch andere zu? Haben andere Teams ein Mitspracherecht bei den Entscheidungen der Kollegen-Teams?  
F Wie wird entschieden, wer wieviel wissen darf?  
F Wird Wissen in Ihrem Unternehmen zeitnah und bedarfsgerecht verteilt?  
F Wie bewerten Sie die Schnelligkeit der Informationsweitergabe und die Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit der Informationsquellen?  
F Hat in Ihrem Unternehmen/in Ihrer Abteilung jeder Mitarbeiter Zugriff auf das Wissen und die Erfahrung anderer, die er zur optimalen Erledigung seiner Aufgaben jeweils benötigt?  
F Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um Wissen, das alle angeht, zügig und großflächig an Ihre Mitarbeiter weiterzugeben?  
F Welche Wege für die Weitergabe von Wissen existieren innerhalb der Gruppe, der Abteilung, des Bereichs im Betrieb? Vom wem werden sie genutzt? Wie? Wie intensiv?  
F Können Informationsabsender und -empfänger identifiziert werden?  
F Inwieweit tauscht Ihre Abteilung Ihr Wissen systematisch mit anderen Bereichen oder Funktionsträgern aus?  
F Wie wichtig sind informelle Netzwerke für die Verteilung von Wissen?  
F Tauschen sich die Mitarbeiter/innen untereinander aus (in der Arbeitszeit, in den Pausen, in der Freizeit)?  
F Wie gelangen Sie an Informationen zu betrieblichen oder personalpolitischen Belangen, Weiterbildungsangeboten, Aktivitäten des Betriebsrats o. ä.?  
F Welche Informations- und Kommunikationstechnologien werden in Ihrem Umfeld für wen derzeit zur Verteilung von Information und Wissen eingesetzt?  
F Welche Möglichkeiten sehen Sie zur Verbesserung des Wissenstransfers? Lassen sich z. B. kürzere Entscheidungswege etablieren?  
F Wird gute Teamarbeit anerkannt/gelobt?  

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1) Handlungsanleitung zur Einführung von Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KluG), Köln 2001

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