Jürgen Karad
Informationsmanagement

Wissensmanagement

Thema A: Sensibilisieren für Wissensmanagement 1)

Checkliste zur Sensibilisierung über Wissensmanagement
  Fragen Bemerkungen
A Welches Wissen wird unser Unternehmen in Zukunft benötigen, um im verschärften globalen Wettbewerb zu bestehen?  
A Wieviel vom derzeitigen Wissen / Qualifikationsstand unserer Mitarbeiter wird in 3 (5, 10) Jahren noch aktuell sein?  
A Weiß im Unternehmen jeder Mitarbeiter alles, was er zur optimalen Erledigung seiner Aufgaben jeweils wissen muss?  
A Steht uns für wichtige Entscheidungen das jeweils entscheidungsrelevante Wissen aktuell, umfassend, kompetent aufbereitet und abrufbereit zur Verfügung?  
A Haben wir den Überblick über alle wichtigen Projekte, die im Betrieb gegenwärtig verfolgt werden? Kennen wir den jeweils aktuellen Zwischenstand?  
A Welche Wissensquellen stehen uns innerhalb und außerhalb des Unternehmens zur Verfügung?  
A Welche externen Wissensquellen nutzen wir? Wie konsequent werden sie genutzt? Von wem? Wem wird das "auswärtige" Wissen zur Verfügung gestellt? Wie?  
A Wer sind die Wissensträger in unserem Unternehmen? Wer bzw. welche Gruppe, welcher Bereich, welche Abteilung verfügt über Erfahrungen und Routinen, von denen andere Mitarbeiter, Teams, Abteilungen profitieren können?  
A An welchen Stellen der Wertschöpfungskette fällt welches Wissen an? Wie wird es genutzt? Wie konsequent?  
A Welche Wege für die Weitergabe von Wissen - in der Gruppe, innerhalb der Abteilung, innerhalb des Bereichs, im Betrieb existieren, und vom wem werden sie genutzt? Wie? Wie intensiv?  
A Wie werden Informationen über Kundenkontakte, Beschwerden, Neuentwicklungen u.a im Unternehmen zugänglich gemacht? Wem? Was ließe sich verbessern? Wie?  
A Wie ließen sich die Anbieter und die Nachfrager von Wissen im Unternehmen besser zusammenbringen?  
A Welche Barrieren und Hindernisse, welche potentiellen Blockierer stehen einem verbesserten Wissensmanagement entgegen?  
A Wie ist die Unternehmenskultur in unserem Unternehmen in bezug auf den Umgang mit Wissen? Offen? Flexibel? Oder eher hierarchisch?  
A Warum verlaufen die Wege des Wissens so und nicht anders? Welche Alternativen wären denkbar?  
A Wo sehen wir Ansatzpunkte für ein Wissensmanagement in unserem Unternehmen?  
A In welchen Bereichen könnten bzw. müssten die Schwerpunkte liegen?  
A Wie schnell können wir uns einen Überblick über geschlossene, laufende und geplante (Arbeits)-Prozesse oder Projekte im Unternehmen verschaffen?  
A Warum werden wir über bestimmte Vorgänge, Entscheidungen oder neue Organisationsstrukturen nicht informiert?  

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1) Handlungsanleitung zur Einführung von Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KluG), Köln 2001

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