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Alltagserfahrungen eines Seniorenvertreters
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Leben im 3. Lebensabschnitt

von Jürgen Karad, Lohmar 2014

Jugend und Arbeitsleben liegen hinter uns. Ein neuer Lebensabschnitt als Rentner oder Pensionär beginnt. Den neuen Lebensabschnitt kann man wiederum grob in drei Abschnitte unterteilen:
1. gesund und munter,
2. leichte Einschränkungen der geistigen und physischen Bewegungsfreiheit,
3. starke Einschränkungen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Wir reden hier über einen Zeitraum von 20, 30 vielleicht sogar 40 Lebensjahren. Trotzdem tun viele Senioren so als gehe sie dieser Zeitraum nichts mehr an.

Das ist aus meiner Sicht eindeutig falsch!
Wollen Sie wirklich ihre eigene Zukunft in die Hände von jungen Leuten legen, die vielleicht gerade mal Mitte 30 sind und deshalb bestimmt andere Sorgen haben als darüber nachzudenken, was es heißt in materieller, körperlicher oder geistiger Hinsicht eingeschränkt zu sein?
Diese jungen Menschen sind Gefangene eines Gesellschaftssystems, das Vorsorge, Fürsorge, Gemeinwohl oder Menschlichkeit nicht als Teil eines auf Kapitalrendite ausgerichteten Lebensumfeldes kennen oder anerkennen. Seitdem aus dem Individuum Mensch Humankapital wurde, ist es um das soziale Wesen Mensch geschehen.
Rentner und Pensionäre sind in diesem Modell nur noch Kostenträger. Im ersten Lebensabschnitt, also gesund und munter, vielleicht noch als Konsumenten akzeptiert, in den weiteren Lebensphasen nur noch als Einschränkung der eigenen Lebensqualität im Berufsleben registriert (Generationenvertrag).
Äußerungen, wie die von Herrn Missfelder, sind da nur die Spitze eines Eisberges.
"Der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, hat mit seinen Überlegungen, Zahnprothesen und künstliche Hüftgelenke für Senioren ab 85 Jahren nicht mehr von den Kassen zahlen zu lassen, einen Sturm der Empörung ausgelöst." (siehe: Generation Zahnlücke, spiegel online 06.08.2003)

Übergangsphase

Senioren fallen nicht vom Himmel. Sie haben Vorgeschichten, Vorerfahrungen, sind Teil eines beruflichen Netzwerkes gewesen, haben eine Sozialversicherungs- und Steuernummer, werden seit ihrer Geburt von den Statistikämtern gezählt und gewichtet. D.h. jeder, der längerfristig denkt, kann erkennen, was da in seiner Gesamtheit auf die Gesellschaft zukommt. Trotzdem werden Folgewirkungen ignoriert, offensichtlich falsche Weichenstellungen sogar noch als Erfolge gefeiert.
Man kann da nur mit Stéphane Hessel ausrufen: "Empört Euch!"
"Mit dem Rentenpaket können wir die Arbeit und die Lebensleistung unserer Bürgerinnen und Bürger würdigen", erklärte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles anlässlich der Abstimmung im Bundestag. "Wir können ein deutliches Signal setzen, dass vom Wohlstand in diesem Land auch diejenigen profitieren, die ihn mit geschaffen haben. Das ist der Kern des Rentenpaketes."
(Nahles, 23. Mai 2014)

Die Neusenioren können nun weiterhin ihren über viele Jahre gepflegten Egoismus weiterführen oder akzeptieren, dass ihnen nun das Prädikat "Kostenfaktor" anhaftet. Verstärkend könnte ich sogar sagen: nur Kostenfaktor.
Beim Besuch eines Krankenhauses, Altenheimes oder auch schon bei dem Gespräch mit ihrem Versicherungsmakler bezüglich Kfz-Versicherung oder beim Versuch, bei ihrer Hausbank einen Kredit zu bekommen, werden sie merken, was damit gemeint ist.
Zumindest sofern sie nicht zu den wenigen Privilegierten gehören, denen eine hohe Pension oder genügend Kapitaleinkommen zur Verfügung steht, um die Schieflagen unserer Gesellschaft auszugleichen.
Ich bin da eher bei Stéphane Hessel und versuche, das Gegebene zu akzeptieren und das Veränderbare zu beeinflussen.
Die Staatsschulden betragen inzwischen 2,15 Billionen Euro, also eine 2 mit 12 Nullen.
Daraus folgt, dass z.B. die Kapitalgeber des Bundes jedes Jahr mehr als 32 Mrd. Euro an festen Einnahmen erzielen (Haushaltsstelle: 3205 575 20 - 920 Bund 2012: 32,2 Mrd. Euro Zinsen Bund, insgesamt Kapitels 3205, 2012, Schuldendienst: 36 768 857 000 Euro).
Das gehört zu dem Gegebenen. Solange die Entscheidungsträger nicht erkennen wollen, dass das Geld, was sie verprassen, auch ihr Geld und ihre Zukunft ist, wird sich daran nichts ändern.

Das Veränderbare kann nur im Nahumfeld geschehen. Dazu einige, schlagwortartige Beispiele:
- Vereinsamung vorbeugen
- bezahlbaren Wohnraum am Ort schaffen
- ausreichend Pflegeplätze (Kurz- und Langzeitpflege) schaffen
- nachbarschaftliche Solidarität fördern und stärken
- Beweglichkeit erhalten / ausgleichen
- ehrenamtlich engagieren
- denen Helfen, die im Dickicht der Sozialvorschriften, Fallpauschalen und undurchsichtigen Bewertungsrichtlinien versagen.

Vereinsamung ist ein großes Problem und wird durch Altersarmut verstärkt.
Was ist Armut? Wer gilt als arm?
"Armut besteht aus einer Kombination von Einkommensarmut (z.B. geringe Rente, Pension und weitere Einkünfte) und Lebenslagearmut (z.B. schlechte Wohnverhältnisse, Gesundheit sowie soziale Beziehungen und Kontakte). Armut bedeutet dabei immer eine Unterversorgung in wesentlichen Lebensbereichen. Damit kann Armut nicht allein als absolute Armut (d.h. Mangel an lebensnotwendiger Nahrung, Kleidung, Unterkunft oder Gesundheitsfürsorge, Gefährdung und/oder unmittelbare Bedrohung der physischen Existenz) verstanden werden, sondern ist stets im Verhältnis zu den jeweiligen Lebensverhältnissen wirklichkeitsnah zu betrachten."
Diese Betrachtungsweise wird als relative Armut bezeichnet. Als "arm" gelten demnach Menschen, die über zu geringe materielle, soziale und persönliche Möglichkeiten verfügen, um ihren dritten und vierten Lebensabschnitt im Vergleich zum allgemeinen Lebensstandard einigermaßen zufriedenstellend zu gestalten. Daraus folgt in der Regel eine soziale Ausgrenzung für diese Menschen."
(aus Landesseniorenvertretung NRW e. V., Empfehlung gegen Altersarmut 2014)

Die Vereinsamung beginnt zumeist mit einer Sinnkrise. Von heute auf morgen werden aus gestressten Arbeitnehmern 24-Stunden Freizeiter. Plötzlich finden sie sich ganztägig an einem Ort wieder, den sie bisher bestenfalls über Zufahrtstraßen und Einkaufsmöglichkeiten kannten. Die bisherigen beruflichen Kontakte und Netzwerke verflüchtigen sich zusehends. Wer zur Karriere und Problemlösung anderer nichts mehr beitragen kann, wird schnell vergessen. Die monatlichen Rentenzahlungen verstärken die Problemlage.

Wer genug Geld hat, macht jetzt eine oder mehrere Weltreisen, vergnügt sich in der Winterzeit in wärmeren Gefilden. Das Problem der Vereinsamung wird dadurch aber nicht gemindert, sondern nur zeitlich verschoben.
Aus diesem Tief kommt nur heraus, wer
- den Seniorenstatus bei sich und anderen akzeptiert,
- erkennt, dass die 3 Lebensphasen nach der Berufsphase auch ihn selbst betreffen,
- zugesteht, dass die eigene Mobilität abnehmen kann (bis hin z.B. zum Verlust des Führerscheins),
- akzeptiert, dass auch der eigene Lebenspartner irgendwann als Bezugsperson ausfallen kann.

Schön, wer dann ein Hobby hat, das er mit anderen teilt.
Wichtig ist aus meiner Sicht, sich mit den lokalen Netzwerken auseinander zu setzen.

Die Frage lautet:
Wo kann ich mich mit meinem Wissen, meinen Erfahrungen und meiner Person einbringen? Wo sind Gruppen und Angebote, die zu mir passen? Wo finde ich Gleichgesinnte und Unterstützer?
Natürlich muss man akzeptieren können, dass in Seniorenbegegnungsstätten "nur ahl Lück" sind.
Das Angebot für Senioren ist aber in der Regel sehr vielfältig. Man muss nur wollen.
(siehe hier beispielhaft: http://www.lohmar-news.de/).
Natürlich muss man auch die eigene Scham überwinden, die evtl. aus einer geringen Rente herrührt.

Phase 2: leichte Einschränkungen

Den eigenen Körper kann man leider nicht betrügen. Das Leben ist endlich und der physische und psychische Abbau ist unumkehrbar. Gartenarbeit wird mühselig, Vergesslichkeit nimmt zu, lange Wegstrecken und Nachtfahrten werden gemieden. Die Kommunikation mit dem Hausarzt nimmt zu.
Nun wird es immer wichtiger, in lokale Netzwerke und nachbarschaftlicher Solidarität eingebunden zu sein.
Die Fragen lauten hier:
Habe ich mich frühzeitig in die lokalen Netzwerke integriert?
Habe ich mich dafür eingesetzt, dass Nahbereichsnetzwerke existieren?
Sind Straßen und Wege in meinem Ortsbereich altersgerecht / behindertengerecht?
Gibt es ausreichend Einkaufsmöglichkeiten im Ort?
Ist die ärztliche Versorgung gesichert?
Gibt es Mitfahrmöglichkeiten zu entfernteren Einkaufs- und Freizeitzentren?

Spätestens jetzt muss es heißen: Bin ich auf den Fall der Fälle vorbereitet?
Eine gute Empfehlung:
Heft 1: Dr. Gerhard Hohmann: "Rechtzeitig vorsorgen! Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung"
(siehe auch: http://www.lohmar.de/familienfreundlichkeit-bildung-und-kultur/senioren/senioren-foerderverein/ )

Und für die, die längerfristig mitdenken wollen und können:
Wurde dafür gesorgt, dass in einer Zeitspanne von ca. 10 Jahren ausreichend Infrastruktur und Personal vorhanden ist, dem ich mich anvertrauen kann, wenn ich die 3. Phase meines Älterwerdens erreiche?

Phase 3: Eingeschränkte Handlungsfähigkeit

Jeder hofft natürlich, dass er diese Lebensphase quasi überspringt. Zum Glück kann niemand in die Zukunft schauen.
In gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeplanungsberichten versucht man die zu erwartenden Anforderungen zu quantifizieren und qualifizieren. Empfehlungen werden ausgesprochen.
Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das der Pflegeplanungsbericht 2013.
(siehe auch: http://www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/aemter/amt50/artikel/00391/index.shtml )

Haben Sie sich einmal damit beschäftigt?
Sind Sie der Auffassung, dass die Kommunen angesichts knapper Kassen diese Empfehlungen wirklich umsetzen?
Sind Sie Teil der Lobby, die auf die Umsetzung achtet?
Auch körperlich und geistig eingeschränkte Menschen haben ein Recht auf würdevolles Leben! In einer Gesellschaft, in der der einzelne Mensch nur noch als Kostenfaktor betrachtet wird, ist es eine große Herausforderung hier gegenzusteuern.

Ehrenamtliches Engagement ist gefordert!

In der Stadt Lohmar, in der es eine durch Urwahl gewählte Seniorenvertretung gibt, ist sich die Politik und die Seniorenvertretung darin einig, dass man Senioren solange wie möglich in dem gewohnten Umfeld belassen sollte.
Das heißt aber auch, dass Vorsorge getroffen sein muss, für die steigenden Anforderungen ein angepasstes, mehrstufiges Angebot vorzuhalten.

Wer weiß, was es heißt, einen nahen Angehörigen rund um die Uhr zu versorgen, der weiß, was da verlangt wird.

Aber zwischen den Senioren, die gerade aus dem Berufsleben ausscheiden, noch voller Pläne sind, denen, die merken, dass nicht mehr alles so leicht von der Hand geht, die überlegen, ob sie ihren Führerschein abgeben müssen und denen, die nach schwerer Krankheit in ein leeres Eigenheim kommen, liegen doch noch Welten.

Wenn man die Daten des Pflegeplans 2013 des Rhein-Sieg-Kreises zugrunde legt, dann lebten in 2011 ca. 1.500 Personen über 80 Jahre in unserer Stadt. In 2030 sollen es 3.500 sein. Das ist eine Steigerung von 135 % (Rhein-Sieg-Kreis, Pflegeplan, Seite 21).
Die Zahl derer, die Unterstützung benötigen, steigt demnach schon altersbedingt.
Gleichzeitig ist die Belastung des Pflegepersonals erheblich gestiegen: Jedem Beschäftigen stehen schon heute mehr als doppelt so viele Patienten gegenüber wie noch vor 10 Jahren.
(Pflegeplan, Seite 33).

Entsprechend dem Grundsatz, solange wie möglich im eigenen Umfeld bleiben, sind wichtige Fragen zu beantworten und umzusetzen und nicht nur als papierene Empfehlungen in den Aktenschränken zu verschwinden.
Hier nur noch mal einige Stichwort:
- bezahlbare Mieten ( 80% aller Rentnerhaushalte haben Bedarf),
- Sozialwohnraumförderung,
- kleinere Wohnungen, Wohnungsbörse,
- barrierefreie Wohnungen,
- ambulante Versorgung,
- soziale Infrastruktur,
- sozialfunktionierende Nachbarschaften,
- lebendige Beziehungen zwischen Generationen,
- Prävention und Stärkung der haushaltsnahen Versorgung.

Senioren wohnen häufig in viel zu großen Wohnungen bzw. Eigenheimen. Diese sind für die Bedürfnisse der Ein- bis Zwei-Personenhaushalte überdimensioniert. Altersgerecht umbauen ist oft nicht möglich oder auch viel zu teuer.
Ideen bzw. Vorgehensansätze sind gefragt für ein verändertes Wohnraumkonzept hin zu kleinen, bezahlbaren Wohnungen für Senioren!
Mit zunehmendem Alter steigt die Notwendigkeit der externen Unterstützung, um im gewohnten Umfeld zu bleiben. Wir reden hier über ambulante Versorgung, Kurzzeitpflege, Tagespflege, betreutes Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, häusliche Versorgung, Vermeidung von sozialen Folgekosten durch wohnortnahe Prävention, Stärkung der solidarischen Gesellschaft.
Wichtig sind hier Ideen bzw. Vorgehensansätze zur Unterstützung von häuslicher Pflege sowie kurzfristige Teilzeitpflege?
Schon heute zeichnet sich deutlich ab, dass nicht die Infrastruktur das Hauptproblem der Zukunft sein wird, sondern der Mangel an Personal. Ehrenamtliche Unterstützung ist hier sicherlich wichtig, kann aber qualifiziertes, engagiertes, hauptamtliches Personal nicht ersetzen.

Die Preise im Altenheim Lohmar-Wahlscheid belaufen sich heute bei 2.500 Euro pro Monat netto. Wohlgemerkt, dies ist der Eigenanteil eines Bewohners nach Abzug der staatlichen Zuschüsse (brutto: 2.200 Euro Pflegestufe 0 bis 4.400 Euro pro Monat in Pflegestufe 3 - Daten aus 2013).

Örtliche Entwicklungskonzepte, die dauerhafte, bezahlbare Betreuung und Pflege sicherstellen, sind kaum möglich. Es wäre m. E. vermessen, hier auf Ortsebene nachhaltige Unterstützung zu erwarten. Hier sind Land, Bund, Sozialversicherungen, Krankenkassen, Tarifparteien, Kirchen u.a. gefragt.

Meine Erwartungen sind hier gering. Ich wäre ja schon froh, wenn die Parteien in den Kommunen einen ständigen, kompetenten Ansprechpartner für Seniorenbelange, der diese Belange dann auch nach innen und außen vertritt, hätten.

Soziale Teilhabe im Alter beginnt bei der Nutzung von altersgerechten Einrichtungen und deren Angebote.
Mit der Villa Friedlinde hat Lohmar ein ausgezeichnetes Begegnungszentrum mit vielen Aktivitäten für Senioren. Dieses Angebot sollte auf die Vororte ausgedehnt werden, um noch mehr Menschen aus ihrer Isolation zu befreien.
Viele Gemeinden wären sicherlich froh, wenn sie über ein solches Angebot wie Lohmar verfügen würden.
Nur wenn es im Nahbereich Bezugspunkte für Senioren gibt, kann eine Vertrauensbasis entstehen, die aus der Isolation führt. Hilfe und Unterstützung durch Haupt- und Ehrenamt ist nur dort möglich, wo der Unterstützungsbedarf bekannt wird. Die Vertrauensbasis, um zuzugeben, dass Hilfe gebraucht wird, entsteht aber nicht über Nacht, sondern basiert auf den langfristigen Angeboten in den Gemeinden.
Hier eine gesunde Mischung aus ehrenamtlichen Engagement und hauptamtlicher und infrastruktureller Unterstützung zu finden, ist eine wichtige Aufgabe, die sowohl von den politisch Verantwortlichen als auch den engagierten Mitbürgern gemeinsam gelöst werden sollte. Jung und Alt gegeneinander auszuspielen, ist keine Lösung. Anderen überlassen, nach Lösungen zu suchen, ganz sicher auch nicht.


Jürgen Karad
Lohmar, 30.05.2014
Gewählter Seniorenvertreter für die Stadt Lohmar,
Projektleiter "Taschengeldbörse"
(http://www.lohmar.de/raum-fuer-jung-und-alt-gesellschaft-und-soziales/taschengeldboerse/)


"Wir sehen den halbtoten Bruder am Straßenrand, vielleicht denken wir >Der Arme< und gehen auf unserem Weg weiter; es ist nicht unsere Aufgabe; und damit beruhigen wir uns selbst und fühlen uns in Ordnung. Die Wohlstandskultur macht uns unempfindlich gegen die Schreie der anderen. In dieser Welt der Globalisierung sind wir in die Globalisierung der Gleichgültigkeit geraten."
Papst Franziskus auf Lampedusa, aus: Kölner Stadt-Anzeiger 24.03.2014

Weitere Ausführungen: Alltagserfahrungen eines Seniorenvertreters

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